BS LEGAL ­ Rechts­an­wälte & Steuerberater 

Bei­träge zum Fa­mi­li­en­recht

Umgangsrecht 

Sinn und Zweck des Um­gangs­rechts ist es, dem Um­gangs­be­rech­tig­ten zu er­mög­li­chen, an der kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lung des Kin­des teil­zu­ha­ben und die Be­zie­hung zu dem Kind auf­recht­zu­er­hal­ten. Da­durch soll ei­ner Ent­frem­dung vor­ge­beugt und dem ge­gen­sei­ti­gen Lie­bes­be­dürf­nis Rech­nung ge­tra­gen wer­den. Das Um­gangs­recht soll dem Kind also auch die Iden­ti­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit mit bei­den El­tern­tei­len eröffnen.

Auch ohne Tes­ta­ment oder Erb­ver­trag wird der über­le­bende Ehe­gatte wäh­rend ei­ner in­tak­ten Ehe Erbe. Diese Rechts­folge er­gibt sich un­mit­tel­bar aus § 1931 Abs. 1 S. 1 BGB: Da­nach erbt der Ehe­gatte ne­ben Ver­wand­ten der ers­ten Ord­nung (dies sind die Kin­der der Ehe­gat­ten) ¼.

Su­che

Ka­te­go­rien