BS LEGAL ­ Rechts­an­wälte & Steuerberater 

Bei­träge zum Fa­mi­li­en­recht

Ehe­leute kön­nen die recht­li­chen Fol­gen der Ehe nach ih­ren Vor­stel­lun­gen ab­wei­chend vom Ge­setz re­geln. Dazu ist ein Ehe­ver­trag er­for­der­lich. In die­sem kön­nen ins­be­son­dere Schei­dungs­fol­gen frei ge­stal­tet wer­den. Al­ler­dings kennt die Ge­stal­tungs­frei­heit Gren­zen. Wird ein Ehe­gatte im Ehe­ver­trag stark be­nach­tei­ligt, kann der Ehe­ver­trag sit­ten­wid­rig und da­mit un­wirk­sam sein.

Wer kein oder nur ein ge­rin­ges Ein­kom­men hat und für die Kos­ten für ein an­walt­li­chen Kos­ten für ein Schei­dungs­ver­fah­ren nicht auf­kom­men kann, hat An­spruch auf sog. Ver­fah­rens­kos­ten­hilfe. Un­sere An­wälte für Fa­mi­li­en­recht be­treuen Sie bei Ih­rem Schei­dungs­ver­fah­ren und stel­len für Sie den An­trag auf Ver­fah­rens­kos­ten­hilfe bei dem zu­stän­di­gen Familiengericht.

Strei­tige Scheidung 

Ob eine Schei­dung zü­gig durch­ge­führt wer­den kann oder ob sich das Schei­dungs­ver­fah­ren in die Länge zieht, hängt da­von ab, ob sich die Ehe­part­ner in we­sent­li­chen Fra­gen ge­ei­nigt ha­ben oder diese vor Ge­richt aus­ge­foch­ten wer­den sol­len. Strei­tig kön­nen z.B. Tren­nungs- oder nach­ehe­li­cher Un­ter­halt, der Zu­ge­winn­aus­gleich oder das Sor­ge­recht sein. Auch kann zwi­schen den Ehe­gat­ten Streit dar­über be­stehen, ob das Tren­nungs­jahr ab­ge­lau­fen oder die Ehe ge­schei­tert ist.

In vie­len Fäl­len geht der Wunsch sich schei­den zu las­sen nicht nur von ei­nem Ehe­gat­ten, son­dern von bei­den Ehe­gat­ten aus. Vor­aus­set­zung für den Aus­spruch der Schei­dung ist, dass die die Ehe ge­schei­tert ist. Wenn die Ehe­gat­ten seit ei­nem Jahr ge­trennt le­ben, gilt die un­wi­der­leg­bare Ver­mu­tung, dass die Ehe ge­schei­tert ist, wenn ent­we­der beide Ehe­gat­ten die Schei­dung be­an­tra­gen oder der An­trags­geg­ner der Schei­dung zustimmt.

Su­che

Ka­te­go­rien